Frei: Personaldebatte im Kanzleramt ist «unfruchtbar»
Berlin – Kanzleramtschef Thorsten Frei hat Personaldebatten im Kanzleramt als «unfruchtbar» zurückgewiesen. In einer Erklärung betonte Frei, dass Diskussionen über Personen keinen Einfluss auf die Umfragewerte hätten und von der eigentlichen Arbeit ablenkten.
Frei forderte die Koalitionspartner auf, sich stattdessen auf die Bewältigung aktueller Herausforderungen zu konzentrieren. Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfordern eine Fokussierung auf substanzielle Themen, so der Kanzleramtschef.
Die Aussage von Frei erfolgt im Zuge anhaltender Spekulationen über mögliche Personalwechsel im Kanzleramt. Obwohl Details zu den Spekulationen nicht genannt werden, deutet die Reaktion von Frei darauf hin, dass diese in den letzten Tagen an Bedeutung gewonnen haben könnten. Er signalisiert damit, dass die Koalition Stabilität und Kontinuität in der Arbeit bevorzugt.
Thorsten Frei bekleidet seit seiner Ernennung im Dezember 2022 das Amt des Kanzleramtschefs. Er ist ein erfahrener Politiker der CDU und gilt als enger Vertrauter von Bundeskanzler Olaf Scholz.
