Deepfakes: Auch Nicht-Prominente Gefährdet – Warnung des Ministeriums
Wien – Das Ministerium warnt eindringlich vor der zunehmenden Gefahr von sexualisierten Deepfakes, die nun auch für Personen ohne technisches Fachwissen erstellt werden können. Neue, leicht zugängliche Software ermöglicht es Laien, täuschend echte Bilder und Videos zu generieren, die schwer von der Realität zu unterscheiden sind.
Die Entwicklung dieser Software stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, da sie die Erstellung und Verbreitung von Deepfakes erheblich vereinfacht. Bisher waren solche Manipulationen primär mit aufwändigen Prozessen und spezialisiertem Know-how verbunden. Die nun verfügbaren Tools ermöglichen es jedoch auch Personen ohne detaillierte Kenntnisse, Bilder und Videos zu erstellen, die den Anschein erwecken, reale Personen zeige oder in Situationen darstelle, die nie stattgefunden haben.
Besonders besorgniserregend ist die potenzielle Verwendung dieser Technologie für die Erstellung sexualisierter Deepfakes. Solche Fälschungen können schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben, darunter Rufschädigung, psychische Belastung und sogar rechtliche Konsequenzen. Das Ministerium betont, dass die Erstellung und Verbreitung solcher Inhalte strafbar sein kann.
Die Warnung des Ministeriums richtet sich an die gesamte Bevölkerung, um auf die Risiken aufmerksam zu machen und zur Sensibilisierung beizutragen. Es wird empfohlen, das Internet mit Vorsicht zu nutzen und bei verdächtigen Inhalten kritisch zu hinterfragen. Das Ministerium plant, in Kürze weitere Informationen und Handlungsempfehlungen zu veröffentlichen.




