Zonta-Club Bad Säckingen fordert mehr Mittel gegen Gewalt gegen Frauen

Der Zonta-Club Bad Säckingen kritisiert die prekäre Finanzierungslage des Frauenhauses in Waldshut-Tiengen und fordert politische Maßnahmen.
Überlastung der Hilfseinrichtungen
Die Kapazitäten des Frauenhauses in Waldshut-Tiengen sind nach Angaben des Zonta-Clubs Bad Säckingen dauerhaft erschöpft. Die Organisation warnt vor den Konsequenzen einer anhaltenden Unterfinanzierung, die die Versorgung von Betroffenen gefährdet.
Die aktuelle Situation zeigt, dass die Nachfrage nach geschützten Unterkünften das Angebot der bestehenden Einrichtungen regelmäßig übersteigt. Dies führt zu einer massiven Belastung des Personals und der Infrastruktur vor Ort.
Forderung an die Politik
In einem offiziellen offenen Brief richtet der Zonta-Club seine Forderungen direkt an die zuständigen Entscheidungsträger in der Politik. Das Ziel ist eine verlässliche und ausreichende finanzielle Ausstattung der Einrichtungen, die Opfer häuslicher Gewalt schützen.
Der Club betont die Notwendigkeit, der bestehenden Finanzierungspflicht konsequent nachzukommen. Ohne eine stabile Budgetierung können die grundlegenden Schutzmaßnahmen für Frauen und Kinder nicht dauerhaft aufrechterhalten werden.
Kernpunkte der Forderungen
- Stabile Finanzierung: Sicherstellung einer langfristigen Budgetplanung statt kurzfristiger Notlösungen.
- Kapazitätsausbau: Schaffung von zusätzlichem Wohnraum für Frauen in akuten Gefahrensituationen.
- Politische Verantwortung: Umsetzungsdruck auf die lokalen und regionalen Entscheidungsträger erhöhen.
Die Lage in der Region Waldshut-Tiengen verdeutlicht die Diskrepanz zwischen dem Bedarf an Schutzräumen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Ressourcen. Der Zonta-Club sieht es als seine Aufgabe, auf diese Missstände aufmerksam zu machen, um das Überlebenssystem für Gewaltopfer zu sichern.




