Prominente fordern mehr Barrierefreiheit – Petition kritisiert Gesetz
Berlin – Prominente Persönlichkeiten aus Deutschland haben eine Petition an den Bundestag übergeben, die eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes fordert. Ziel der Reform ist es, Barrieren im öffentlichen Leben und in der Arbeitswelt abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern.
Die Petition, die von einer Bürgerinitiative initiiert wurde, kritisiert vor allem, dass das aktuelle Gesetz Unternehmen zu stark schütze und die Rechte von Menschen mit Behinderung nicht ausreichend berücksichtige. Konkret bemängelt die Initiative, dass Fristen für die Beseitigung von Barrieren oft zu lang sind und dass Unternehmen zu leicht Ausnahmen von den Anforderungen erhalten können.
Die Übergabe der Petition erfolgte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin. Zahlreiche Unterstützer und Betroffene waren anwesend, um ihre Forderungen nach mehr Barrierefreiheit zu unterstreichen. Die Prominenten, die die Petition unterstützen, betonten die Notwendigkeit einer umfassenden Reform, die die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung nachhaltig verbessert.
Das Behindertengleichstellungsgesetz wurde 2019 überarbeitet, um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu gewährleisten. Kritiker argumentieren jedoch, dass die Reform nicht ausreichend wirksam ist und dass weitere Verbesserungen notwendig sind, um eine tatsächliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu erreichen. Die Petition fordert unter anderem eine Verschärfung der Kontrollen, eine Verkürzung der Fristen für die Beseitigung von Barrieren und eine stärkere Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung vor Gericht.
Die Initiative hofft, dass die Petition im Bundestag diskutiert wird und zu einer erneuten Überprüfung des Behindertengleichstellungsgesetzes führt. Eine umfassende Reform könnte dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung in Deutschland gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.






