JKU-Drohnen bestätigen Sumatra-Nashörner im Way-Kambas

Eine bahnbrechende Anwendung von Drohnentechnologie der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz hat zur Bestätigung der Existenz von Sumatra-Nashörnern im indonesischen Way-Kambas-Naturschutzgebiet geführt. Ein Forscherteam der JKU konnte bei einer kürzlich durchgeführten Expedition mithilfe von Drohnen Aufnahmen machen, die das Vorhandensein dieser stark gefährdeten Tierart belegen.
Die Expedition, die im Way-Kambas-Naturschutzgebiet stattfand, nutzte modernste Drohnentechnologie, um schwer zugängliche Gebiete zu erkunden, in denen sich Sumatra-Nashörner aufhalten könnten. Die Aufnahmen, die von den Drohnen gemacht wurden, zeigten eindeutige Beweise für das Vorhandensein dieser Nashornart, was für den Naturschutz von entscheidender Bedeutung ist.
Sumatra-Nashörner sind eine der am stärksten gefährdeten Tierarten der Welt. Ihre Population ist aufgrund von Wilderei und dem Verlust ihres Lebensraums drastisch gesunken. Der Way-Kambas-Naturschutzgebiet ist eines der wenigen verbliebenen Schutzgebiete, in denen diese Nashornart überleben kann. Die Ergebnisse der JKU-Expedition liefern wertvolle Daten, die für die Entwicklung von Schutzmaßnahmen und die Erhaltung der Sumatra-Nashörner unerlässlich sind.
Die JKU hat sich in den letzten Jahren einen Namen für ihre innovativen Anwendungen von Drohnentechnologie im Bereich des Naturschutzes gemacht. Diese jüngste Entdeckung unterstreicht das Potenzial dieser Technologie, das Überleben gefährdeter Tierarten zu sichern und wertvolle Erkenntnisse über ihre Lebensräume zu gewinnen. Die Forscher planen, ihre Arbeit im Way-Kambas-Naturschutzgebiet fortzusetzen, um weitere Informationen über die Sumatra-Nashornpopulation zu sammeln und ihre Schutzmaßnahmen zu verbessern.



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